Gerne berichten wir euch von interessanten, spannenden und abwechslungsreichen Tage im Sueden Kolumbiens.
Gruene, gebirgige Landschaft, so sieht es in der suedlichen Region Kolumbiens aus.


Popayan, die weisse Kolonialstadt im Sueden Kolumbiens.

Unsere Reise fuehrte uns in der vergangenen Woche nach San Augustin. Das Dorf liegt 6 Busstunden von Popayan entfernt und ist bekannt fuer die historischen Ausgrabungen welche im Gebiet gemacht wurden. Die Kultur von San Augustin ist eine der am wenigsten erforschten Kulturen Lateinamerikas. Die ausgegrabenen Statuen, von denen es dutzende gibt, wurden auf alle Faelle bis 1000 Jahre v. C. hergestellt. Zum heutigen Zeitpunkt geht man davon aus, dass die Statuen Grabstaetten "bewachten". Wer die Statuen jedoch hergestellt hat, liegt noch voellig im Dunkeln.


Hoch zu Ross haben wir die Statuen besucht. Das Galopieren hat besonders Spass gemacht :-)

Aehnlich unerforscht sind die Ausgrabungsstaetten in San Andres - Tierradentro. Dieses Gebiet ist nicht weit von San Augustin entfernt, weist jedoch komplett andere Ausgrabungsstaetten auf. Hier sind unterirdische Grabkammern zu bewundern. Auch ueber diese vorchristliche Kultur ist heute noch wenig bekannt.
2 Ausschnitte aus einer riesigen Anzahl Grabkammern.


Die Besichtigung der Grabkammern war mit einer 6-stuendigen Rundwanderung verbunden. In die Grabkammern runter steigen und wieder hoch war der anstrengenste Teil!!!

Die beiden Orte liegen tief in den Anden und sind mit Bus nur schwer zu erreichen. So fuehrte unsere Fahrt von San Augustin nach San Andres mit einer Camionetta nach Pitalito, von hier gings per Sammeltaxi nach Garzon wo wir auf ein weiteres Sammeltaxi nach La Plata umgestiegen sind. Ab La Plata fuhr ein Jeep (auf einer Holperstrasse) bis zu einer Bruecke, welche ein Lawienenabgang am nahe gelegenen Vulkan, mit sich gerissen hat. Zu Fuss gings weiter ueber eine provisorische Haengebruecke... Auf der gegenueberliegenden Seite wartete der naechste Jeep welcher uns (teuer, sehr teuer) an unser Ziel fuehrte - so ist das Reisen in Kolumbien!
Die provisorische Haengebruecke (seit 3 Moanten provisorisch!)

In der Zwischenzeit sind wir in Cali angelangt, in einer (ehemaligen) Drogenhauptstadt und der Salsastadt. Die Stadt gefaellt uns - ueberhaupt nicht, morgen gehts gleich weiter. Die Armut in Kolumbien ist sehr gross. Das Elend der Leute in dieser Stadt sucht wohl seinensgleichen in Suedamerika. Immer steht die Armut, natuerlich auch in Kolumbien, im Gegensatz zu grossem Reichtum...
A propos Reichtum, in Pesos waeren wir schon lange Millionaere... So sieht es aus, wenn man 400$ wechselt!

So liebe Freunde, soweit unser "Statusbericht". Naechste Woche hoffen wir unseren Rueckflug, wenn denn die Lufthansa weiss was sie will, organisieren zu koennen. Wir werden sehen.
Herzliche Gruesse aus der Ferne
Erich y Alice
1 Kommentar:
Allegra vus cars
Tut en uorden. Cheu tier nus schon. Tatta ei tut gnarvusa... ella ha manegiau che vus dus schais encrescher per la bialla CH... e turneis gia quest meins...
cars salids tia sora/quinada.
Ps. Ella dumbra aunc ussa las jamnas e bein prest ils dis, uras...
Kommentar veröffentlichen