Sonntag, 26. April 2009

...und dann war da noch...

...unser Ausflug nach Quito

Ihr staunt vielleicht, dass wir uns heute auf unserem Blog melden - das kommt davon, wenn man Notfall ins Spital muss... aber easy und der Reihe nach:

Vergangenen Mittwochabend, beim Kartenspielen, passiert folgendes: Ein Nachtfalter nimmt direkten Kurs auf Alice und fliegt - ihr direkt ins Ohr. Eine ziemlich ueble Sache, nicht sehr angenehm einen brummenden Kaefer IM Schaedel zu haben! Nach anfaenglicher Panik und einem wilden Tanz im Takt der Fluegelschleaege im Ohr dann die Loesung: Salatoel ins Ohr! Nullkommaploetzlich gibt das Vieh Ruhe.

Am anderen Morgen stellt sich die Frage: Wie kommt das Vieh nun wieder aus dem Ohr? Wattestaebchen, Pinzette und Wasserspuelungen bringen nichts, das Vieh ist auch nicht zu sehen! Wir beschliessen die Natur arbeiten zu lassen und zu warten bis das Tierchen von selber raus kommt. Donnerstagabend rufen wir mal einen Arzt an, der meint Seitenlage und warme Umschlaege waeren das Richtige. Gesagt getan. Bis Freitag Abend keine Aenderung der Situation.

In der Nacht auf Samstag hat Alice auf einmal Schmerzen, das Ohr beginnt sich zu entzuenden! Weniger lustig. Wir beschliessen am andern Morgen aufzubrechen.

4 Stunden Fussmarsch und 3 Stunden Busfahrt nach Quito, abends um sechs treffen wir in der Notfallstation im Spital in Quito ein. Alice kommt zum Glueck rasch dran und die Aerzte, Schwestern und Alice machen sich lustig ueber das Geschehene und spuelen das Vieh mit einer Riesenspritze aus dem Ohr. Da fallen Sprueche wie: "Jetzt machen wir Karneval auf der Station" (Wasserspistolen sind bei Karneval hier sehr beliebt) oder "Der hat sicher noch Nachwuchs im Ohr hinterlassen, sofort noch nachspuelen" oder "So, jetzt verlassen Sie die Station unbegleitet" Tatsaechlich hat der Arzt eine ziemliche Ueberschwemmung auf der Station veranstaltet! Die Erleichterung ist gross, die Entzuendung erst im Anfangsstadion. Gluecklich und mit Antibiotika in der Tasche suchen wir uns einen Nachtplatz.

Was noch dazu zu sagen ist, das Spital ist sehr gut: sauber, gut organisiert, kan gut mit eruopaeischem Standart mithalten.

Tja, ihr seht; Immer etwas los in fernen Laendern! Dienstag fahren wir wieder zurueck in den Nebelwald und geniessen dort unseren restlichen Aufenthalt!

Liebe Gruesse an alle aus dem fernen Ecuador

Erich y Alice



Reserva los Cedros

Endlich ist es wieder so weit - weitere Bilder von unserer Reise sind bereit! Die letzen vier Wochen verbrachten wir im Nebelwald, wo wir fuer ein Nebelwald Schutzprojekt "taetig" sind. Taetig in Anfuehrungs und Schlusszeichen da wir, wenn ueberhaupt, nur halbtags arbeiten. Dabei gehts vom Huehnerfuettern ueber Putzen, Wege mit der Machetta frei schlagen, Solardusche Reaprieren, Gartenarbeit bis zu Erkundungswanderungen durch den Nebelwald.

Hier ein Ausblick ueber die gebirgige Gegend


Die Abende verbringen wir spielend. Hier mit Craig, einem weiteren Volontair, und Danilo einem Angestellten der Reserva.

Eindruecke der Flora und Fauna. Fuer Blumen- (15 Sorten Orchideen!) und Vogelfans ist es ein Paradies. Voegel sind enfach schwierig zu fotografieren. Auch die Affen imd Schlangen lassen sich ungern fotografieren!











Die beiden Schwerarbeiter.



Unsere Unterkunft.