Dienstag, 21. Oktober 2008

Trekking im Nationalpark Lanin

Nachdem wir uns im Parkinfozentrum gut beraten liessen, zogen wir vollbepackt los, um 4 Tage im Nationalpark zu wandern, auch wenn die Wettervorhersage nicht so toll war... Mit dem Schiff ueberquerten wir den See. Dort angekommen suchten wir lange dem Parkwaechter, bei welchem wir uns zu melden hatten. Er informierte uns, dass wir einen ziemlich reissenden Fluss ueberqueren muessen, um am naechsten Tag 9 Stunden auf einem Weg zu wandern, welcher ziemlich sicher mit Baeumen versperrt sein werde. So weit die gute Vorinformation!

Wir schlugen unser Zelt auf den teuersten Campingplatz der Welt auf (wir haben uns von einem Kind abzocken lassen) und genossen eine Parilla a la Argentinia. Da das Wetter am naechsten Tag tatsaechlich umschlug (hier stimmte die Vorinformation fuer einmal), entschieden wir uns, uns doch nicht in die Mausefalle zu begeben (zwischen reissendem Fluss und mit Baeumen versperrter Weg). So wanderten wir zurueck nach San Martin, mit einer weiteren Uebernachtung im Regen und Sturm. Die grosse Erleichterung; unser Zelt ist sturm- und regenfest! Dazu noch eine kleine Geschichte. In Mendoza entschieden wir uns, doch ein Zelt zu kaufen, damit wir freier campen koennen. Unser erster Spontankauf ging ziemlich in die Hosen. Als wir das Zelt im Garten auf die Regentauglichkeit testeten, tropfte es bereits nach kurzer Zeit im Zelt. Fehlkauf. Gegen ein Tool konnten wir es dann tauschen. Der zweite Kauf war dann gluecklicher...

Der "teuerste Zeltplatz der Welt"


Heute Dienstag sind wir nun froh und gluecklich im warmen Hostel in San Martin: Draussen schneit es und die Temperaturen sind entsprechend. Wir schauen jedoch gluecklich zurueck auf drei spannende Tage in der Natur und im Mapucheland.


1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Hallo ihr zwei vielen Dank für eure spannenden Reiseberichte. Das Leben hier in der CH ist nicht halb so interessant :-(( ganz liebi Grüess aus dem Winter. Morgen soll es bis uf Züri scheiä.
Brigitte