Samstag, 11. Oktober 2008

Trekking im Natioanalpark de Conguillio

Conguillio ist der Park der Arukarien (Baeume wie Regenschirme) und des Vulkans Llaima.
Mit einer Camioneta liessen wir uns bis zum Parkeingang fuehren. Nachdem wir uns beim Guradiaparque ueber die Verhaeltnisse im Park erkundigt hatten, zogen wir los. Nach kurzer Wanderung durch den Wald folgte eine ellenlange Wanderung durch ein Aschefeld, links und rechts war alles schwarz und geradeaus leuchtete weiss der Vulkan. Nach 3 Stunden Wanderung durch diese schoene, eindrueckliche, doch mit der Zeit eintoenige Landschaft, kamen wir zu verschiedenen Lagunen. In einer spiegelte sich wunderschoen der Vulkan. Fast am Ziel angekommen, machte uns ein Parkwaechter darauf aufmerksam, dass wir im Park noch nicht campieren duerfen, sie seien noch nicht so weit mit den Einrichtungen. Wir liessen unseren Charme spielen... und verbrachten einen wunderschoenen Abend und eine ruhige Nacht an der Laguna de Conguillio, vor uns die Sierra Nevada, im Ruecken der Vulkan und weit und breit kein Mensch.
Da die Sierra Nevada ihrem Namen alle Ehre machte und wir keine Schneeschuhe dabei hatten, wanderten wir wieder den gleichen Weg zurueck zum Eingang. Auf Empfehlung des Guradiaparques wanderten wir auf einem wunderschoenen Pfad weiter, um nach 3 Km ein Campingplatz zu erreichen. Mit schmerzenden Fuessen (beide hatten ziemliche Blasen an den Fuessen) wanderten und wanderten wir, doch wo war der Campingplatz? Irgendwann trafen wir auf einen Bauern, welcher uns einlud, das Zelt bei sich im Garten aufzustellen. Er war allerliebst, brachte uns frisches Wasser und als er unser Fruehstueck sah (Haferbrei), gleich noch ein selbstgebackenes Brot. Als wir uns verabschiedeten, fragte er, wann wir wieder kommen wuerden, im Dezember habe er viele feine Kirschen.
Nun sind wir in Pucon, ein Ort mit vielen Thermalbaedern und pflegen unsere Fuesse, bevor wir die naechste Wanderung unter die Fuesse nehmen.
Tochen prest...

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