

Gemuetlich fliesst das Wasser durch den Regenwald und mitten drin, oeffnet sich eine Wand, welche dieses tolle Schauspiel verursacht.

So sieht das beeindruckende Schauspiel aus der Naehe aus. Mit einem Schlauchboot konnten wir so nahe ran gehen, dass wir in den Wasserfaellen duschen konnten, ein tolles Erlebnis.
Wir besuchten in der Naehe auch Ruinen von ehemaligen Jesuitenanlagen. Wir lernten so einen interessanten historischen Teil der Gegend kennen. Wegen den vielen "Jesuitendoerfer", nennt sich die Provinz heute Misiones.Im letzten Jahrhundert siedelten sich viele Schweizer und Deutsche in der Gegend an. So trifft man heute noch Leute, welche Deutsch sprechen oder begegnet Namen wie Weber, Hermann, Koch.... An der Grenze zu Brasilien hatten wir eine amuesante Begegnung mit einem Nachkommen von deutschen Auswanderern. Als er hoerte, dass wir aus de Schweiz sind, sprudelte es nur aus ihm. Mit sehr viel Muehe konnten wir einige Woerter verstehen und den Sinn erkennen. Er sprach brasilianisches Plattdeutsch! Portugiesisch haetten wir wohl besser verstanden. Um ihn nicht zu beleidigen nickten wir brav. Schlussendlich landeten wir in einem Taxi, welcher uns auf die brasilianische Seite der Wasserfaelle fuehrte und sparten somit 2 Stunden Wartezeit und die Busfahrt in die Stadt.

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