Dienstag, 27. Januar 2009

...und wieder unterwegs

Drei wunderschoene Wochen haben wir im Refugio La Esperanza verbracht. In der Zwischenzeit ist die Pflegefamilie auf 4 Voegel angestiegen, und die Volontaergruppe auf 8 Leute!!! Dazu kommen noch 2 Touristen, im gesammten einige zuviel! Wir haben darum etnschieden, unser Voluntariat zu beenden. Die Gruppe funktionierte nicht mehr, es exsistierten zu unterschiedliche Ideen von diesem Einsatz. Zudem hatten wir keine Lust, 25jaehrige Girls, welche weder Respekt noch Anstand besitzen, zu erziehen und taeglich mit ihnen ueber kleine Selbstverstaendlichkeiten zu diskutieren.

Heute fahren wir nach Norden, also hasta luego Patagonia. Unser Ziel sind die riesigen Wasserfaelle zwischen Brasilien, Argentinien und Paraguai, die Iguazu Wasserfaelle. Da wir noch weit im Sueden sind, machen wir die Reise in Etappen, heute mal eine 18 stuendige Fahrt bis Rosario und dann nochmlas soviel bis ganz in den Norden! Ungluabliche Distanzen, oder?

Auch wenn die letzte Woche auf der Estanzia mit der Ankunft der vielen Girlis etwas weniger gemuetlich war, nehmen wir doch wunderschoene Erinnerungen mit. Wir durften an einem Tag 2 Biologinnen beim Guanacos Zaehelen begleiten. Hinten auf dem Pick-up stehend haben wir nach Guanacos ausschau gehalten, gezaehlt und Winkel und Distanz gemessen. Wir haben etwa 600 gezaehlt. Wir haben wunderschoene Wanderungen gemacht und wieder frische Pumaspuren entdeckt, was beweist, dass der Nachbar doch nicht den letzten Puma getoetet hat. Schlangen haben wir gesehen, andere Reptilien, Hasen, eine Art Riesenhase (Maras) und einen riesen Schwarm von gruenen Papageien. Unvergesslich werden auch die Abenden bei Mate am Strand oder in der Haengematte bleiben mit dem wunderschoenen Sonnenuntergang oder auch bei Vollmond.

Die Tiere, welche uns ans Herz gewachsen sind werden in zum Teil lustiger Erinnerung bleiben. So die kleine Katze, welche eigentlich Maeuse jagen sollte, doch lieber Nachts durchs Fenster in unser Zimmer kletterte und sich gemuetlich zu uns kuschelte und tagsueber frech in den Hundenapf stieg und vor den Augen der Hunde ihr Futter weg frass. Der Jote, welcher in der Zwischenzeit sein Federkleid wecheslte und nun fast schwarz ist. Die freche Alguilucho welche das Fleisch stibitzte und den Touristen angriff, weil er das Gefuehl hatte, er mache etwas Gutes und fuetterte sie von der Haustuer aus. Die Alguilucho flippte voellig aus und verjagt sogar die Hunde. Daraufhin wurde sie eingesperrt :-(

Ach ja, an einem Tag hatten wir eine Pinguinrettungsaktion!! Die Girlis (Studentinnen der Biologie, Parkwaechterinnen oder Tiermedizin!!!)hatten einen Pinguin am Strand entdeckt, nahmen ihn mit ins Haus und behaupteten, der arme friere (bei Aussentemperatur 28 Grad). Sie machten ein Riesenthaeter bis dieser Pinguin schlussendlich 2 Stunden durch die Hitze in die Stadt gefahren wurde, naterulich begleitet von allen. Dort wird er nun aufgepeppelt um diese Stressfahrt zu verarbeiten, denn diesem Pinguin fehlte absolut nichts, er kam wohl an Strand um sich neu zu orientieren!!!

Der Abschied von der Estanzia schmerzte, doch nun freuen wir uns auf neue Reiseerfahrungen und werden weiter im Norden in einem anderen Projekt mitarbeiten.

Unter La Esperanza haben wir nun Fotos dazu gefuegt.

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