7 unglaublich schoene Tage bei praechtigstem Wetter im wunderschoenen Nationalpark. Leider koennen wir euch nicht mit schoenen Fotos bedienen, da unsere Kamera bereits auf den ersten Kilometern schlapp machte :-) Im Internet findet ihr sicher andere schoene Bilder vom Nationalpark.
1.Tag: Wanderung durch die chilenische Pampa, hart gegen den patagonischen Wind, den Bergen entgegen. Die Wanderung fuehrte durch eine einsame Gegend, denn der Touristenstrom waehlte die bequemere Variante, mit dem Boot ueber den See. Nach 3 Stunden erreichten wir den tuerkisblauen Pehoesee. Durch rot bluehende Straeuche fuehrte der Weg noch gut 1 Stunde witer bis zum Campingplatz.
2.Tag: Nach einer Nacht im Regen und Sturm gruesste uns am Morgen die Sonne. An diesem Tag liess sich der Touristenstrom nicht vermeiden, denn alle wollten den Grey-Gletscher, ein Teil des suedlichen Eisfeldes, sehen. Wunderschoener Anblick des praechtigen Gletschers, je naeher wir kamen, um so eindruecklicher erschien er. Im grauen Grey-See schwammen blaue Eisabbrueche, ein schoener Kontrast. Auf dem Weg zum Campingplatz beobachteten wir eine Eule Aug in Auge auf einem Ast sitzen, das erste Mal, dass wir einer Eule in freier Natur so nahe kommen. (OK, Aug in Auge ist gelogen, denn die Eule schlief und hatte dementsprechend die Augen geschlossen). Unseren Campingplatz waehlten wir oberhalb des Gletschers. Ein Specht gruesste uns frech direkt ueber unser Zeltplatz. Mit Blick auf den Gletscher kochten wir unser Nachtessen und genossen den Sonnenuntergang. Ein Condor kreiste fuer einige Minuten 5 Meter ueber unsere Koepfe, ein unvergesslicher Anblick, dieser Condor ueber den Gletscher. Er kam uns so nahe, dass wir bereit waren, uns mit den Fuessen zu wehren. Aber wahrscheilich waren wir ihm zu alt und zaeh. Ein Vogeltag:-)
3. Tag: Gleicher Weg zurueck, mit immer wieder Blick zurueck zum Gletscher bis zum Ausgangspunkt fuer den nachsten Hoehepunkt.
4.Tag: Aufstieg in die Valle Frances, ein wildes Tal. Oben konnten wir in Ruhe den Anblick der eindruecklichen Berge mit den steilen Felswaenden bestaunen. Da schlug das Kletterherz hoeher, doch diese Berge sind uns definitiv einige Nummern zu gross ;-). Beim Abstieg beobachteten wir, wie eine Bergente mit ihren Kueken den Fluss ueberquerten, ganz schoen mutig und geschickt die Kleinen. Auf dem naechsten Campingplatz genossen wir vom schoensten Platz aus den wundervollen Ausblick auf den spiegelglatten See. Die Spiegelungen waren einmalig, denn so windstill ist es wohl selten in diesem Gebiet.
5. Tag: Die Torres warteten auf uns. Bei stahlblauem Himmel naeherten wir uns den Torres. Obwohl wir von der langen Wanderung zum Camp muede waren, entschieden wir uns, die Torres noch am selben Abend in der Abendsonne zu geniessen. Maechtige Tuerme, dagegen sind die bergeller Tuerme nur Zwerge.
6. Tag: Schock beim Erwachen. Alice sah aus wie nach einem Boxkampf - ihr Gegner, nein nicht Erich, sondern ein sechsbeiniges, fliegendes patagonisches Wesen. Das Auge war zeimlich zugeschwollen und rot umrandet...
Um die wundervollen Eindruecke setzen zu lassen, uebernachteten wir gleich nochmals in der Torres-Basis. Den Tag verbrachten wir mit einem kurzen Spaziergang zur Valle del Silencio.
7. Tag: Abstieg und Rueckkehr nach Perto Natales.
Eine unvergessliche Woche!
Nun bleiben wir in Puerto Natales um auszuruhen und unser Material zu ersetzen. Fotokamera gab Geist auf, den Luftmatratzen ging die Luft aus und die Wandersocken schwammen nach gruendlicher Waesche den Fluss runter. Uns geht es gut, Alice Auge ist fast wieder im Normalzustand.
Saludos de Puerto Natales
Erich y Alice
Die Videofunktion unserer Kamera funktionierte: (5. Tag die "Torres del Paine" nicht zu verwechseln mit dem Cerro Torre, der steht beim Fiz Roy)
Freitag, 21. November 2008
Freitag, 14. November 2008
Rueckblick Chiloe
Chiloe, so heisst es, ist noch die urspruenglichste Gegend in Chile. Hier hat alles Zeit, die Chiloten sagen: Wer eilt, verliert Zeit. Die Insel ist extrem gruen, kein Wunder, denn hier regnet und regnet es. Wir durften dieses Regenwetter auch erleben, unglaublich, es war wie wenn Petrus die Schleusen geoeffnet haette. Wir haben die Regentage fuer unsere Erholung genutzt (Erkaeltung!)
In Dalcauhe haben wir ein Bauernfest besucht. Hier werden Brauchtuemer noch gelebt.
Umzug auf chilotischer Art. Das Haus wird auf 2 Holzstaemme geladen. Davor werden Ochsen gespannt, welche das Haus zum neuen Standort ziehen. Auf dem Fest wurde es demonstriert.

Musik und Tanz

Chilenische Delikatessen, einmal ziemlich suess
Musik und Tanz
Chilenische Delikatessen, einmal ziemlich suess
Curanto wird in einem Loch am Boden zubereitet: Loch, darin Feuer, darauf Muscheln, Fleisch, Kartoffeln und Fladen, jeweils durch rieseige Blaetter getrennt, Plastik darauf (keine Ahnung wie sie es vor der Plastikzeit gemacht haben) und am Schluss mit Erdschollen dicht abgedeckt. (Siehe Fotos weiter unten) Nach 2 Stunden ist die Koestlichkeit gar.
Donnerstag, 13. November 2008
Puerto Natales
Die Fahrt beginnt, einsteigen in die Faehre "Evangelistas" in Puerto Montt.

Die Brummer haben auch noch Platz, auf 2 Etagen. Der Sueden Chiles wird unter anderem auf dem Seeweg versorgt. Auf dem Landweg kommen die Chilenen nur ueber Argentinien in den Sueden, was ihnen natuerlich gar nicht passt.
Abschied von Puerto Montt.
Kurs: Sueden!


Die Hauptdarsteller checken zuerst einmal das Rettungsboot, einschlaegige Erfahrungen...

Dann noch die Bruecke checken...

Nicht dass wir so landen wie dieser hier. (Die Geschichte zu dem Schiff ist die, dass der gute Kapitaen die Ladung Zucker verkaufte und das Schiff hier versenken wollte. Nur schade, dass es auf den Klippen haengen blieb... Der gute landete im Knast)

Puerto Eden: Ein 300 Seelendorf in mitten vom Niemandsland. Die Evengalista ist der Nabel zur Welt.
Dann noch die Bruecke checken...
Nicht dass wir so landen wie dieser hier. (Die Geschichte zu dem Schiff ist die, dass der gute Kapitaen die Ladung Zucker verkaufte und das Schiff hier versenken wollte. Nur schade, dass es auf den Klippen haengen blieb... Der gute landete im Knast)
Puerto Eden: Ein 300 Seelendorf in mitten vom Niemandsland. Die Evengalista ist der Nabel zur Welt.
Huch: Doch Titanic?

Der Gletscher Pio XI, der groesste Gletscher des suedlichen Eisfeldes, der hier in den Pazifik muendet.


Der Gletscher Pio XI, der groesste Gletscher des suedlichen Eisfeldes, der hier in den Pazifik muendet.
Die Passagen durch die Fjorde waren eng. Das Verhaeltnis: Die engste Stelle ist gerade mal 21 Meter breit - unser Schiff 19 Meter...

Der Regenbogen stellte das Tor zum Sueden dar



Vorbei an wunderschoenen Landschaften.

Unsere Zimmergenossen aus der Schweiz: Corina und Juerg.

Das Ziel: Puerto Natales!


Unsere Zimmergenossen aus der Schweiz: Corina und Juerg.
Das Ziel: Puerto Natales!
Holla zusammen. Nach einer super Schifffahrt, es ist wohl eine der schoensten Schiffsfahrten, welche man auf dieser Welt machen kann, sind wir gluecklich in Puerto Natales angekommen. Unsere Ueberfahrt fuehrte uns durch die chilenischen Fjorde entlang der Pazifikkueste weit in den Sueden. Dabei fuhren wir am zweiten Tag durch den offenen Ozean, ein Erlebnis fuer sich. Windstaerke 5, bedeutet Wellen bis 6 Meter Hoehe... Bilder der Reise folgen.
In Puerto Natales planen wir nun unser Trekking rund um den Cerro Tore, im Nationalpark Torres de Paine.
Herzlich aus dem fernen Sueden
Alice y Erich
In Puerto Natales planen wir nun unser Trekking rund um den Cerro Tore, im Nationalpark Torres de Paine.
Herzlich aus dem fernen Sueden
Alice y Erich
Donnerstag, 6. November 2008
3 Tage Trekking im Nationalpark Petrouhe
Der Ausgangspunkt unseres 3 taegigen Trekkings, Petrouhe, im gleichnahmigen Nationalpark.

Der solze Besitzer des Bootes und des Landes im Hintergrund...



Blick zuruek auf den Vulkan Osorno

Der Tronador von der chilenischen Seite

Ankunft in Rincon, am anderen Ende des Sees. Es hat dort: Nichts... absolut nichts

Blick zurueck nach Rincon...

Die erste von 5 Haengebruecken. Bilder mit Erich auf der Bruecke gibts nicht, die Bilder sind nicht internettauglich ;-)


Das Matterhorn Chiles

Thermalbad in der Wildnis. Bevoelkerungsdichte im Umkreis von 50 Quadratkilometer etwa 5...
Hier sind die Bilder von Alice im Bad nichts fuers Internet ;-)
Abendstimmung am ersten Zeltplatz



Aufstieg am 2. Tag. Der Typ auf dem Bild ist NICHT Indiana Jones!!
Der Weg fuehrte durch eindruecklichen "kalten Regenwald". Eine Umgebung wie wir sie noch kaum je gesehen haben.

Gelb bluehende Baeume...

Unser Zeltplatz am 2. Abend. Auf dem Bauernhof (der einzige im Umkreis von zig Kilometern) wird der Verlust saemtlicher Ziegen beklagt. Der Puma ist hier voll aktiv! Was er von Touristen im Zelt haelt?


Ab hier gibt es keine weiteren Bilder der Tour mehr. Der Regen und der dritte Marschtag hielten uns zu fest in Atem. Den letzten Bus des Tages, welcher aus dem Tal fuehrte, erreichten wir in buchstaeblich letzter Minute...
Der solze Besitzer des Bootes und des Landes im Hintergrund...
Blick zuruek auf den Vulkan Osorno
Ankunft in Rincon, am anderen Ende des Sees. Es hat dort: Nichts... absolut nichts
Blick zurueck nach Rincon...
Die erste von 5 Haengebruecken. Bilder mit Erich auf der Bruecke gibts nicht, die Bilder sind nicht internettauglich ;-)
Das Matterhorn Chiles
Hier sind die Bilder von Alice im Bad nichts fuers Internet ;-)
Gelb bluehende Baeume...
Unser Zeltplatz am 2. Abend. Auf dem Bauernhof (der einzige im Umkreis von zig Kilometern) wird der Verlust saemtlicher Ziegen beklagt. Der Puma ist hier voll aktiv! Was er von Touristen im Zelt haelt?
Ab hier gibt es keine weiteren Bilder der Tour mehr. Der Regen und der dritte Marschtag hielten uns zu fest in Atem. Den letzten Bus des Tages, welcher aus dem Tal fuehrte, erreichten wir in buchstaeblich letzter Minute...
Abonnieren
Posts (Atom)